Bericht
von
Constanze Mittelbach
2006
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Der
professionelle
Pferdetransport
durch die
Luft begann
Anfang der
60er Jahre.
Der erste
nachweisbare
Transportflug
eines
Pferdes
erfolgte
1924, ein
Rennpferd
wurde
mitsamt des
Reiters von
Paris nach
London zu
einem Rennen
geflogen.
Mittlerweile
ist es
technisch
kein Problem
mehr, in
einer Boeing
747 bis zu
78 Pferden
mit ihren
Begleitern
unterzubringen.
In der
Pferdewirtschaft
Kentuckys
werden in
der Zucht
sehr
wertvolle
Vollblüter
mit
ausgezeichneten
Rennqualitäten
gezüchtet.
Diese
erregen
weltweites
Interesse,
so daß für
Kunden in
Dubai oder
anderen
Golfstaaten
besonders
begehrte
Rennpferde
per
Luftfracht
aus Kentucky
in die
Golfstaaten
transportiert
werden. Aber
auch Stuten
für die
Zucht werden
weltweit
verfrachtet.
Ich
durfte
während
meines
Aufenthaltes
in Kentucky
an den
Vorbereitungen
für einen
Luftfrachttransport
auf dem
Flughafen
von Louisville
teilnehmen.
Die Pferde
wurden nach
Japan
geflogen.
Die
Pferde
werden mit
großen
Trucks zum
Flughafen
gebracht, in
die sie in
den frühen
Morgenstunden
auf den
Farmen
verladen
wurden.
Jedes Pferd
erhält im
Flugzeug
eine etwa
2x2m große
Box mit
genügend
Einstreu,
Futter und
Wasser. Im
Flugzeug
selbst
werden alle Pferde von
insgesamt 3-4
Pferdepflegern
betreut.
Jeder Flug
erfordert
eine genaue
Planung und
Koordination
durch
speziell
ausgebildete
Fachleute,
die dann
auch für
das Verladen
verantwortlich
sind. Sollte ein
Pferd
während des
Fluges aus
Angst und
Nervosität
ernsthaft
die
Sicherheit
gefährden,
wird es
getötet. In
der Regel
aber bleiben
die Pferde
durch
sichere
Druckverhältnisse
im Flugzeug
während des
Fluges in
ihren
stabilen
Boxen ruhig. Auch
kann die
Verabreichung
von
Beruhigungsmitteln
bei
schwierigen
Pferden
erfolgen,
aber im
Gegensatz zu
früher, wo
grundsätzlich
jedes Pferd
medikamentös
ruhig
gestellt
wurde,
erfolgt das
heute nur in
Einzelfällen.
Nachteilig
wirkt sich
der schnelle
Transport
auf die
Ausbreitung
von
Tierseuchen
aus. Daher erhalten die
Pferde vor
ihrer Reise
eine
4-wöchige
Quarantäne
auf
speziellen
Farmen und
werden nach
Ankunft im
Zielland
wiederum 4
Wochen in
Quarantäne
gestellt.
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