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Kleine Trinkgeldkunde & weitere wichtige Reiseinformationen

 

USA 15 - 20% (in großen Städten wie Los Angeles oder New York auch mehr)

Günstig unterwegs in den USA

Für den gelungenen Urlaub in den USA ist es nicht immer zwingend notwendig, eine Pauschalreise zu buchen. Nur Flug und ein Hotel für die erste Nacht reichen in der Regel aus, besonders wenn man mehrere Städte besuchen möchte. 

Dabei ist aber ein Mietwagen von besonderer Bedeutung. Denn ohne Auto geht in den USA nichts. Vorsicht, ein Highway ist nicht wie oft in Deutschland angenommen eine  Autobahn, sondern eher wie eine Bundesstrasse.

Um schnell und komfortabel von einer Stadt in die nächste zu kommen, benutzt man hier die Autobahnen "Interstate" z.B. die I 65 von Cincinatti nach Orlando. Die Fahrzeit beträgt bei 1300 Meilen ca. 13 Stunden. 

Auf manchen Interstateabschnitten ist eine Mautgebühr fällig. Diese ist von Region zu Region unterschiedlich und liegt zwischen $ 0,25 und  2,50 Dollar auf ca. 15 Meilen. Einige Meilen vor jeder Abfahrt sind große Informationstafeln aufgestellt. Hier finden sich alle Logos der Fastfoodketten, die an dieser Ausfahrt angesiedelt sind. Ebenso verhält es sich mit den Hotelketten. 

Ein weiteres Infoschild heißt "Loading" und bildet alle Logos der  hier ansässigen Hotelketten ab. Eine weitere Infotafel mit dem Namen "Gas" oder "Gasoline" zeigt welche Tankstellen hinter der Ausfahrt zu finden sind. In Stadtnähe gibt es solche Infotafeln auch für bestimmte Einkaufsmöglichkeiten wie z.B. Walmart, Meyers, ... etc., ebenso  für Sehenswürdigkeiten. Dies ist sehr praktisch, denn man hat alle nötigen Informationen auf einen Blick und noch etwas Zeit zum überlegen, bis die Ausfahrt dann endlich da ist. An den Tankstellen der Interstates liegen meist im Eingangsbereich kostenlose Infoheftchen aus.            Diese können besonders bei der Hotelsuche eine große Hilfe sein. Denn hier sind alle Übernachtungsmöglichkeiten des Bundesstaates, in dem man sich gerade befindet, nach Stadt und Preis sortiert und aufgelistet. Zusätzlich  befindet sich auch eine kleine Straßenkarte "Roadmap" in den Infos, in der die Übernachtungsmöglichkeiten eingezeichnet sind. Auch unzählige Coupons mit Rabatten für verschiedene Motels sind in den kostenfreien Heftchen enthalten.

Besonders zu empfehlen sind die günstigen Motelgruppen wie z.B. Super Motel 8, Sleep Inn, Comfort Inn, Best Western, ... etc. . Es gibt unzählige dieser Ketten und alle sind gut ausgestattet, mit gepflegten Zimmern im typischen US Style, Fernseher und Kabelfernsehen, schönen großen Betten und einem sauberen Bad auf jedem Zimmer. Trotzdem lohnt sich das Vergleichen der Preise, denn diese variieren stark von einander. Die Preise sind stark von der Region, Stadt und der Saison abhängig.  An Wochenenden und an Feiertagen sind die Übernachtungskosten in den USA immer höher als an den Werktagen. So ist es möglich das man an einem Mittwoch und Donnerstag für $ 30 übernachtet und im selben Zimmer am Freitag $40 und am Samstag $60 bezahlen muss. Diese Schwankungen sind besonders zwischen Weihnachten und Neujahr in Städten wie Las Vegas und New York sehr groß. In Las Vegas zahlt man zwischen den Feiertagen für ein kleines Motel am "Strip" ca.   $ 45; für den Sylvesterabend zahlt man für dasselbe Zimmer $ 110. In Orlando kann man auch in der Hauptsaison im Sommer Glück haben und für 4 Personen ein schönes Zimmer mit zwei großen Doppelbetten und der üblichen Ausstattung, nur 10  Minuten Fahrt zum Walt Disney World Park, für $ 19,95 pro Nacht (fürs Zimmer, nicht pro Person) bekommen.

Auch die Lage des Hotels ist von großer Wichtigkeit. Sucht man ein günstiges Zimmer in New York, sollte man sich nicht auf Manhattan beschränken. Sogar in kleinen, schlechten Hotels noch weit hinter dem Central Park  mit mehr als 6 U-Bahnstationen nach Downtown, zahlt man wesentlich mehr für eine Übernachtung, als in einem schicken kleinen Motel auf der anderen Seite des Hudson Rivers in Jersey City, NJ, das nur zwei U-Bahn Stationen und 10 Minuten Fussweg z.B. vom Ground-Zero entfernt ist. Vergleichen lohnt sich also.

In New York ist kein Auto notwendig. Hier bekommt man für ca. $ 24 ein Wochenticket für alle öffentlichen Verkehrsmittel. Dieses gilt rund um die Uhr und sichert eine garantiert schnellere Fortbewegungsart als es das Auto in New York wäre. Schwarzfahren in New Yorker U-Bahnen wird einem durch ein technisch ausgeklügeltes System fast unmöglich gemacht. Die U-Bahn Stationen lassen sich nur mit gültigem Fahrschein betreten. Zahlreiche Drehabsperrungen und Kameras erfordern schon kriminelle Energie, um kostenfrei fahren zu wollen.

Für die "Unterwegsernährung" in den USA gibt es auch verschiedene Möglichkeiten, die man unbedingt kennen sollte. 

Die USA sind ja bekannt für ihre Fastfoodketten. Aber Fastfood heißt dort nicht ausschließlich Mc.Donalds & Co. Es gibt Fastfoodketten in allen nur erdenklichen Geschmacksrichtungen; von mexikanisch über italienisch bis chinesisch. Sehr gute Erfahrungen haben wir mit den ersten 8 Restaurants in unten aufgeführter Tabelle gemacht. Bevor Sie sich der Tabelle widmen, beachten Sie grundsätzliches beim Betreten eines Restaurants (gilt nicht für Fastfoodketten):


Sie werden platziert, riskieren Sie es nicht, in einem leeren Restaurant selbstständig einen Tisch zu suchen, man wird Sie wahrscheinlich ignorieren.


Die Mahlzeiten in den Speisekarten sind variabel, es gehört zur guten Sitte in den USA, sich genauestens nach den einzelnen Zutaten zu erkundigen und persönliche Wünsche der Zusammensetzung von Essenskomponenten zu äußern.


Sollte Ihnen das Essen nicht munden, scheuen Sie sich nicht, ein neues Essen zu bestellen, man wird sich nicht nur hundertmal entschuldigen, sondern Ihnen ohne Aufpreis ein neues Essen bringen (bitte aber nicht zu oft und nicht immer erst, wenn der Teller leer ist, dann könnte Ihre Glaubwürdigkeit leiden) 


Sie bekommen zu den Mahlzeiten immer kostenlos ein Glas Wasser mit Eis gereicht, was Sie aber nicht daran hindern sollte, auch mal ein Bier zu bestellen. Nur bitte nicht empört rufen, daß Sie das Wasser nicht bestellt haben und auf keinen Fall bezahlen werden (weil Ihnen sofort die abenteuerlichen Preise für ein Glas Wasser der deutschen Restaurants hochkommen) Dann haben Sie sich als kleiner, engstirniger Mitteleuropäer geoutet.


Die Bezahlung des Essens erfolgt immer am Tisch in einer diskreten Mappe. Es wäre sehr unhöflich, erst beim Rausgehen im Eingangsbereich zu bezahlen, wie in Deutschland möglich, weil es alle immer so eilig haben. Vergessen Sie nicht das Trinkgeld ("Tip"), ca. 10 % von der Rechnung oder mind. 1 Dollar pro Person. Die Grundgehälter für das Personal von Restaurants sind in den USA sehr niedrig und nur durch Tips erreichen die Angestellten einen Lohn, der Ihrer Leistung entspricht. Die Mappe wird am Tisch wieder abgeholt, das Wechselgeld gebracht, legen Sie bei Rückgabe von Wechselgeld erst jetzt den Tip in die Mappe, dann können Sie gehen. In Deutschland ist es nicht fein, Geld auf dem Tisch liegen zu haben. In den USA gilt es besonders in Bars in ländlichen Gebieten als schick, erst einmal seine Tasche von den geknüllten Dollarscheinen zu befreien und auf den Tisch zu werfen. Dann haben Sie am fortgeschrittenen Abend noch den Überblick, wieviel Biers und Tequila noch rein dürfen und brauchen nicht den gefährlichen Griff in die Hosentasche auf hohen Barhockern riskieren. Auch wenn manche Dollarscheine sich scheinbar wundersam im Laufe des Abends verdoppeln... 

Apropo Bars, bedenken Sie die Sperrstunde, die rigoros von mehreren unfreundlich dreinschauenden Mukkimännern durchgesetzt wird, also beeilen, wenn Sie wenigstens halbbetrunken heimwollen. Bedenken Sie weiterhin die Promillegrenze von 0,2 in den USA. Besonders gern unweit von Bars, legen sich Cops regelrecht auf die Lauer. Die Konsequenzen bei über 0,2 sind streng, das Auto wird konfisziert und Sie kommen 24 Stunden in Haft. Sollten Sie über ein F- oder J-Visa in den USA sein, bekommen Sie wahrscheinlich auch noch richtig Ärger. I.d.R. müssen Sie ausreisen und werden auch kein US-Visa nötig für länger als 90 Tage mehr bekommen. Nun kommt es auf gute Beziehungen des Arbeitgebers zum hiesigen Sheriff an.

Alle im folgenden verwendeten Logos und Firmennamen sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Firmen.


 


 

Italienische Speisen in ausreichender Menge, wohlschmeckend und günstig

US Gerichte, tolle Salate, Mozarella Sticks, Onion Rings, Hühnchen etc.

Die beste Pizza in den USA. Riesig groß und günstig. Regelmäßig gibt es Sonderangebote und Rabattcoupons. 

Sehr schönes Restaurant, in jeder größeren Stadt zu finden, wohlschmeckende Speisen im American-italian Style, aber etwas teurer.

Günstiges Sea-food. Wohlschmeckend. Wer Meeresfrüchte und Fisch nicht mag sollte dieses Restaurant meiden, denn etwas anderes gibt es hier nicht.

Super Eiscreme !

Gesunde belegte Baguettes, gut und günstig, besonders Fettarm. 

Super Donuts !

Gutes Pizzarestaurant ! 

Eher etwas für unterwegs. Aber tolle Salatauswahl, günstig und ansprechend für Kinder.

Typisch American - Burger !

Mexikanisches Fastfoodrestaurant.

Günstig, aber nicht jedermanns Sache.

 

Schnitzelhaus - Kette, der feine deutsche Gaumen erkennt den Unterschied, aber probieren sollte man trotzdem mal.

Gut fürs Frühstück oder zum Kaffee. Es gibt günstige frisch gebackene Waffeln. Das übrige Essen ist eher fettig aber typisch amerikanisch zubereitet. Interessant! 

Riesenbürger zum kleinen Preis. Für Vegetarier ist die Folienkartoffel mit Souercream für $1 zu haben. 

So sehen die meisten Restaurants von außen aus. 



flaggen Kanada 15 - 20%
flaggen Mexiko 15 - 20%
flaggen Australien 10%
flaggen Österreich bis 15%
flaggen Dänemark 5% (Trinkgelder sind nur in Restaurants üblich)
flaggen Island 5% (Trinkgelder sind nur in Restaurants üblich)
flaggen Finnland 5%
flaggen Schweden 5%
flaggen Norwegen 5%
flaggen Mittelmeerraum bis 20%
flaggen Philippinen Vorsicht manchmal unverschämte Erwartungen (einfach ignorieren)aufrunden, 10% reichen aus
flaggen Japan Großzügiges Trinkgeld kann als Beleidigung aufgefasst werden, angebrachter sind kleine Geschenke.
flaggen China (Trinkgelder sind nur in Internationalen Hotels, oder in den großen Städten üblich) 
flaggen Hongkong zwischen 10 und 20%
flaggen Thailand 10-15%
flaggen Israel 10%
flaggen Jordanien 5% Kofferträger, Schuhputzer und andere Bedienstete müssen vom Trinkgeld leben, sie erwarten auch einige Scheine oder Münzen.
flaggen Chile 10% in Restaurants Der typisch deutsche Brauch, das Geld auf Heller und Pfennig abzuzählen und im Restaurant getrennt zu bezahlen, ist hier nicht bekannt. Also, man sollte sich einig über die Bezahlung sein, bevor die Rechnung kommt) Kofferträger, Schuhputzer und andere Bedienstete müssen vom Trinkgeld leben, sie erwarten auch einige Scheine oder Münzen.
flaggen Marokko 10% Kofferträger, Schuhputzer und andere Bedienstete müssen vom Trinkgeld leben, sie erwarten auch einige Scheine oder Münzen.
flaggen Weltweit gilt 1 EURO pro getragenem Koffer für den Pagen und 2-4 EURO pro Woche für´s Zimmermädchen.

Natürlich sollte man in keinem Land der Welt bei einem schlechten Service Trinkgeld geben, im Gegenteil, man sollte sich bei der Hotelleitung beschweren, damit schlechter Service nicht zur Gewohnheit wird.

 Weitere Infos: Was ist Heimweh und wie gehe ich damit um ?