Praktikum-Berichte

Reitferien in Irland ab 290 Euro mit Vollpension, Herbstspecial 2009


Erfahrungsbericht von Katharina F.

Katharina arbeitete seit Mai 2008 auf der von auslandserfahrungen.de vermittelten Farm


Die letzten fünf Wochen sind recht gut verlaufen, ich habe mich gut eingelebt und komme mit dem Betriebsleiter und seiner Familie bestens zurecht.
Ich wohne und schlafe in einem "Mobilehome", was sehr angenehm ist, da man doch für sich alleine sein kann, zum essen und duschen bin ich im Haus des Betriebsleiters und auch am abend zum gemütlichen Beisammensein ist immer ein Platz für mich frei.
Ich bekomme alle zwei Wochen Hundert Euro Taschengeld und habe jeden Montag frei und komme so dazu mit das Land etwas genauer anzuschauen.

Meine Tätigkeiten bestehen darin die Pferde zu füttern, zu misten und einige zu reiten, die arbeit ist gut zu bewältigen, da die meisten seiner Pferde auf Koppeln stehen, geritten werden zur Zeit nur die jungen Pferde die auf Tuniere gehen, was abwechslungsreich und interessant ist, wenn auch nicht immer leicht.

Ich mache gerade einen Kurzurlaub zu Hause und freue mich auf die noch vor mir liegende Zeit.

Juni 2008, Katharina

zum Stellenangebot


Erfahrungsbericht von Katja und Ann Kathrin, die beide über 4 Monate auf diesem irischen Betrieb gearbeitet haben.


Pferdekoppel des Betriebes Anlage auf dem Betrieb

Wir sind Katja und Ann-Kathrin und arbeiten zur Zeit auf einer Pferdefarm in Irland.
Ich ( Ann-Kathrin) bin seit dem 16. September hier und wurde die erste Woche noch von meiner,
ebenfalls deutschen, Vorgängerin eingewiesen. Seit dem 25. Oktober habe ich Unterstüzung durch Katja
erhalten. Ich werde am 13. Dezember wieder nach Hause fliegen. Katja wird voraussichtlich bis
Anfang Januar bleiben und eventuell den nächsten Pferdebegeisterten einarbeiten.
Pferdebegeisterung sollte man nämlich für diesen Auslandsjob mitbringen, da man hier den ganzen Tag mit
Pferden verbringt und das sechs Tage die Woche.
Ein gewöhnlicher Arbeitstag sieht hier wie folgt aus:

8 Uhr Pferde füttern
Frühstücken
Reiten
13 Uhr Füttern
Mittag
Ställe ausmisten und Pferde longieren
Zwischen 17 und 18 Uhr wieder Pferde füttern

Dieses ist jedoch nur ein grober Tagesablauf, weil oftmals Aufgaben wie Sattelzeug putzen, Hufschmied- und
Tierarzthilfe, Schafe bzw. Pferde umweiden oder Stallanlagen restaurieren dazwischen kommen, was allerdings für
Abwechslung sorgt.

Bei der Arbeit mit den Pferden handelt es sich zum größten Teil um junge Tiere, die für den Verkauf trainiert
werden müssen. Der Umgang mit ihnen ist etwas anders, als wir es aus Deutschland gewohnt sind. Putzen,
sowie auch Warm- und Trockenreiten ist hier beispielsweise nicht üblich.

An manchen Tagen stößt man hier körperlich und seelisch an seine Grenzen.
Man kann aber auch eine Menge Spaß haben. Es gibt auch durchaus entspannte Tage mit z.B.
längeren Ausritten und natürlich den freien Tag in der Woche, den man sehr abwechslungsreich gestalten kann:

Pferdeveranstaltungen ( Rennen, Hunting, Showjumping, Shows, Märkte und Messen)
Ruinen, Burgen, Schlösser, Kirchen, Strände
Städte ( Museen, Pubs, Nachtleben, irische Kultur)

Irische Kultur erfährt man aber auch schon ein bisschen durch die Familie. Unser Chef, seine Frau
und die Kinder Joe, Maria und Terra trifft man oft zusammen beim leckeren Abendessen an, welches immer frisch,
warm und abwechslungsreich zubereitet wird. Zum Frühstück und Mittag versorgt man sich selbst, wobei
einem die ganze Küche zur Verfügung steht. Also an das Essen hier echt ein großes Lob!!!
An die Unterkunft muss man sich jedoch erstmal gewöhnen. Wir leben hier in einem Mobile home, fünf Meter vom
Haus entfernt. Wir haben eine kleine Küchenzeile im Flur, die ins Wohnzimmer übergeht. Außerdem zwei seperate
Schlafzimmer und ein Bad, bei dem jedoch die Dusche nicht funktioniert und wir diese daher im Haus benutzen müssen.
Das Mobile ist schlecht isoliert und etwas undicht, was im Sommer schön erfrischend ist, aber im Winter warme
Kleidung erfordert!

Neben Kost und Logie bekommen wir für unsere Arbeit ca. 50 Euro Taschengeld die Woche.

Insgesamt ist der Aufenthalt hier eine prägende Erfahrung für uns. Wir lernen zum einen viel Neues im Umgang mit
Pferden und Sprache und zum anderen wird man körperlich und seelisch abgehärtet. Doch schon allein Irland mit seiner
kontrastreichen Landschaft ist eine Erfahrung wert. Man sollte jedoch wissen, dass man für diese Erfahrung hart
arbeiten und Kritik einstecken können muss.

Liebe Grüße aus, dem nicht immer nur regnerischen, Irland

Katja und Ann-Kathrin

Sonntag, den 16.11.08

Hühnengrab Irland Irische Steilküste

mehr Erfahrungsberichte