Der Klimawandel ist selbst bei strengen Maßnahmen für den Umweltschutz nicht mehr aufzuhalten. Diese aktuellen Schlagzeilen erinnern an die 80er Jahre, in denen es hieß, im Jahr 2000 gibt es keinen Wald mehr. Den gibt es noch, aber um die Gesundheit der Wälder steht es schlecht. Zwar heißt der Waldschadensbericht mittlerweile beruhigend Waldzustandsbericht, wird aber trotzdem von den meisten ignoriert. Nur noch 30 % des Waldbestandes sind gesund. Trotzdem sind die Prognosen über die Entwicklung des Klimas beängstigend genug, weil doch die Menschheit aufgrund einer Fülle von Daten, Satellitentechnik, Superrechnern und einer Armee von Wissenschaftlern, die sich mit dem Thema beschäftigt, zu dem Schluß kommt, daß sich die Anzahl von extremen Wetterereignisse in den nächsten Jahren dramatisch erhöhen wird.
Unbestreitbar ist der Fakt, daß in nördlicheren Breiten nun auch Krankheitserreger oder Tierarten nicht nur überleben können, sondern sich sogar explosionsartig vermehren.
Im
Sommer
2006
erkranken
drei
Ostsee
Badegäste
an einer
Infektion
mit dem
Bakterium
"Vibrio
vulnificus".
Dieses Bakterium verursacht schwere Entzündungen an betroffenen Körperpartien.
Dieser
Erreger
wird
auch
"Fluch
der
Karibik"
genannt,
weil er
am Golf
von
Mexiko
und in
der
Karibik
jährlich
Hunderte
Erkrankungen
auslöst,
die
nicht
selten
in
tödlichen
Blutvergiftungen
enden.
Ursache
war die
starke
Erwärmung
der
Ostsee
im
Sommer
2006, so
daß
sich
diese
Bakterien
in der
tropisch
warmen
Ostsee
massenhaft
vermehren
konnten.
Der
Malaria
Erreger
wird von
der
Anopheles
Mücke
übertragen.
Der
Malariaerreger
ist auf
tropische
bis
subtropische
Breiten
angewiesen.
Mittlerweile
findet
man die
Anophelesmücke
nicht
nur in
unmittelbarer
Nähe
von
Flughäfen
in
Deutschland
,
sondern
auch in
weit
davon
entfernten
Gegenden.
So wurde
diese
Mückenart
putzmunter
in
Bayern
und
Nordrhein
Westfalen
gefunden.
Allerdings
muss
einschränkend
erwähnt
werden,
daß der
Erreger
der
Malaria
bei
hiesigen
Temperaturen
sich in
der
Mücke
nicht
vermehren
kann.
Zumindest
aber ist
sein
Wirt
schon
angekommen
in
Deutschland.

Allerdings
hat es
einmal
einen
Fall
gegeben,
bei
denen 2
Kinder
in einer
Klinik
in
Deutschland
an
Malaria
erkrankten.
Ursache
war ein
afrikanisches
Kind,
welches
wegen
Malaria
in
derselben
Klinik
behandelt
wurde.
Der
Erreger
ist
über
eine
örtliche
Population
von
Anophelesmücken
in einem
sehr
heißen
Sommer
übertragen
worden.
Malaria
ist eine
parasitäre
Erkrankung;
der
Erreger
zerstört
die
roten
Blutkörperchen.
Symptome
wie sehr
hohes
Fieber,
Blutarmut
und Bewusstseinstrübungen
treten
auf.
Unbehandelt
kann die
Krankheit
zum Tode
führen.
Die
Malaria
tritt in
verschiedenen
Schweregraden
auf, als
gefährlichste
gilt die
"Malaria
tropica".
In
Gegenden
mit sehr
hohem
Vorkommen
von
Malariaerregern
wurde
eine
gewisse
Resistenz
bei den
Einheimischen
beobachtet,
oft
verläuft
der
Krankheitsverlauf
leichter.
Medikamente
sind
teuer
und oft
mit
hohen
Risiko
von
schweren
Nebenwirkungen
verbunden
(Leberschäden).
Die
internationale
Pharmaindustrie
hat
aufgrund
des
geringen
Profits
die
Forschungsmittel
stark
reduziert,
obwohl
eine
ständige
Weiterentwicklung
durch
die
schnelle
Resistenzbildung
der
Erreger
dringend
notwendig
wäre.
Typische
Überträger
für
Krankheiten
des
Mittelmeerraumes,
wie z.B.
die
Aedes-Mücke
als
Überträger
des
Dengue-Fiebers
oder
Sandmücken
als
Überträger
der
Orientbeule,
sind
bereits
am
Gardasee
mit
stabilen
Populationen
heimisch
geworden.
In
diesem
Frühjahr
wird
durch
den
vergangenen
sehr
milden
Winter
eine
Zeckenplage
erwartet.
Impfungen
gegen
Krankheiten
durch
Zecken (FSME
und
Lyme-Borreliose)
werden
dringend
empfohlen.
Für
Borreliose
gibt es
noch
keine
Impfungen,
wohl
aber
für
FSME
(Hirnhautentzündung).
Linkempfehlung:
http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/569437.html?nv=ct_mt