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Polarlichter

      Folgende Bilder werden mit freundlicher Genehmigung von Martin Wagner veröffentlicht und stammen von seiner Webseite: http://www.martin-wagner.org/

      Die aufgenommenen Polarlichter sind in Deutschland beobachtet worden.



        Polarlichter auf der Erde werden von der Sonne ausgelöst. Korpuscularstrahlen werden im erdmagnetischen Feld hin zu den Polen abgelenkt und bringen dort die obere Atmosphäre zum Leuchten.

        Warum aber sind diese Polarlichter oft nur nördlich von 60° nördlicher und nur südlich von 60° südlicher Breite zu sehen ?

        Die Erklärung liegt in der Struktur des Magnetfeldes der Erde. Verursacht wird das Magnetfeld der Erde durch die eigene Drehbewegung der Erde um den flüssigen Eisenkern im Inneren der Erde. Das Magnetfeld schützt uns u.a. zuverlässig vor kosmischer Strahlung aus dem All. Zu den Polen hin treffen die Magnetfelder senkrecht auf die Erde, so daß die energiereichen Strahlen der Sonne in die obersten Atmosphärenschichten eindringen können.

        Polarlichter entstehen in einer Höhe von ab 60km. das Auftreten von Polarlichtern ist relativ gut vorhersehbar. Seit einigen Jahren wird die Sonnenoberfläche intensiv von Satelliten und von der Erde aus beobachtet. Größere Aktivitäten an der Oberfläche (Sonnenflecken) bei denen starke Sonnenwinde erwartet werden, lassen Polarlichter etwa 24-36 h später auf der Erde sichtbar werden.

        Die Gasteilchen der Sonne rasen der Erde mit einer Geschwindigkeit von 2000km/s entgegen, die Entfernung der Sonne zur Erde beträgt ca. 150. Mill km, daraus errechnet sich die Zeitspanne für die Vorhersehbarkeit.

        Im Oktober und November des Jahres 2003 war die Sonne besonders aktiv, sehr zur Überraschung der Wissenschaftler, glaubte man doch einen Zyklus der Sonnenaktivitäten erkannt zu haben, der erst höhere Aktivitäten für 2006 erwarten ließ. Gewaltige Gasmengen wurden von der Sonne in das All geschleudert, besonders auf der nördlichen Halbkugel der Erde kam es zu Stromausfällen und starker Beeinträchtigung des Funkverkehrs. Aufgrund der starken Sonnenaktivität waren Polarlichter bis nach Spanien und Italien zu beobachten. Auch in Deutschland leuchtete der Himmel und viele Amateure aber auch Profis gelangen Fotoaufnahmen hoher Qualität.

        Typisch für unsere Breiten sind rote Polarlichter. Kurz erklärt, treffen energiereiche Teilchen auf die obere Atmosphäre auf und bringen dort die Elektronen der Sauerstoffmoleküle "aus der Bahn". Beim Übergang der Sauerstoff- und Stickstoffmoleküle in den Ursprungszustand zurück, wird die Energie wieder in Form von Licht abgegeben. Hier liegt auch die Erklärung, warum in Deutschland beobachtete Polarlichter rot erscheinen. Da hier die Magnetstrahlen der Erde noch den überwiegenden Teil der energiereichen Strahlen der Sonne ablenken können, werden größtenteils nur die in 200km Höhe vorzufindenden Sauerstoffmoleküle zum Leuchten gebracht (rot). Nur in den Polarregionen können die energiereichen Strahlen in tiefere Schichten der Atmosphäre vordringen und die Stickstoffverbindungen in tiefer liegenden Schichten treffen (blau/ violett). Grünes Licht wird dabei von in etwa 100km Höhe liegenden Sauerstoffmolekülen erzeugt.

                                 

        Linksammlung zum Thema:

         

        http://www.martin-wagner.org/polarlichter.htm

        http://www.polarlichter.com/

        http://www.kopfgeist.com/polar.htm