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Badlands

      Amerikas Wilder Westen

      Verfasser: Dipl.Geogr. Max Frick


      Zugegeben: Bezogen auf die Gesamtausdehnung der USA stellt das Gebiet des ehemaligen Wilden Westens eher eine zentrale Lage in dem riesigen Land dar.

      Wir können uns dies einfach vor Augen führen: Mitten durch die USA verläuft der 100. Längengrad. Er teilt die USA in etwa zwei gleich große Hälften.

      Im nördlichen Bereich davon liegen die beiden Bundesstaaten North- und South Dakota.

      Bildquelle: www.wikipedia.de

      Hier befinden sich auch zwei der größten Indianerreservate der USA – sprichwörtlich magere Zugeständnisse an verfolgte Ureinwohner, denn die Böden geben ausweislich ihrer überwiegend sandigen Beschaffenheit allenfalls die Basis für ausgedehnte Weidewirtschaft.

      Von Osten aus Richtung Minneapolis, oder Chicago kommend ist besonders der gleichmäßige und sich über mehrere hundert (!) km erstreckende Anstieg der Landschaft in Richtung Westen auf das Gebirge der Rocky Mountains zu höchst beeindruckend. Die gleiche Situation auf Mitteleuropa zu übertragen hieße, zwischen Berlin und dem Erzgebirgskamm eine ebenso ausgedehnte und allmählich
      ansteigende Fläche zu fordern !

      Ein Merkmal dieser Landschaft ist zweifellos ihre unberührte Weite und ihre schier unendliche Zahl einander zum Verwechseln ähnlicher Hügelketten – allesamt mit Gras bewachsen. Der Baumwuchs ist spärlich und trotzt widrigsten klimatischen Bedingungen infolge Wassermangel, Hitze im Sommer und beißender Kälte im Winter.

      Bildquelle: www.wikipedia.de

      Interessante Einblicke in die geologischen Strukturen bieten die berühmten „badlands“ („schlechtes Land“), die sich im Schatten der westlich aufragenden „black hills“ plötzlich in der scheinbaren Monotonie der Prärie dem Betrachter öffnen.

      Bildquelle: www.wikipedia.de

      Die Bezeichnung „badlands“ geht zurück auf den Umstand, dass dort in der zerfurchten Erosionslandschaft neben der ohnehin schlechten Bodenbeschaffenheit keinerlei Landwirtschaft möglich ist, weil die Böden hier extrem anfällig für Wind- und Wasserabtrag sind.

      Bildquelle: www.wikipedia.de

      Umso schöner bieten sich hier herrliche Farbspiele, die zwischen rot, schwarz und gelb wechseln – eine ideale Kulisse für Film- und Fotoaufnahmen. Im Unterschied zum Tal des Grand Canyon ist die Erosionslandschaft der „badlands“ an lockere, sandige und tonige Gesteinsformationen gebunden, die Erosionsformen nehmen trotz ihrer filigranen Gestalt letztlich gerundete Formen an.
      In den „badlands“ befinden sich bedeutende Fossilfundstätten!

      Bildquelle: www.wikipedia.de